Des Rêves et du Pain entstand aus einer Freundschaft zwischen zwei Bäckern, die gemeinsam bei den Compagnons in Bordeaux ihre Ausbildung machten. Nach zehn Jahren auf Reisen im Ausland entdeckten sie eine verlassene Bäckerei im Zentrum von Montpellier — und ihr zweihundert Jahre alter Ofen, den sie durch ein zerbrochenes Fenster erblickten, schien förmlich danach zu rufen, wieder zum Leben erweckt zu werden. Als Partner machten sie sich daran, sowohl den Ofen als auch das gesamte Viertel neu zu beleben, und teilten weit mehr als nur Brot: ein uraltes Handwerk und eine großherzige Leidenschaft für ihr Gewerbe, die sich in jedem ihrer Produkte widerspiegelt.
Ihr Engagement für Qualität ist tief verwurzelt. Alles wird selbst hergestellt, einschließlich ihrer eigenen reinen Mehlmischung, ohne Konservierungsstoffe oder Zusätze, mit langer natürlicher Fermentation und einem besonderen Fokus auf Sauerteig für einen altmodischen Geschmack. Sie arbeiten mit lokalen Mühlen zusammen und bauen sogar ihr eigenes unbehandeltes Weizen auf Familienland in der Ardèche an, wobei das Rohmaterial vor Ort verarbeitet wird, um eine lückenlose Rückverfolgbarkeit zu gewährleisten. Etwa 40 % ihres Mehls ist bio-zertifiziert, das harte Montpellier-Wasser wird gefiltert, um das Aroma des Sauerteigs zu schützen, und nichts wird verschwendet — unverkaufte Viennoiseries werden zu Mandelecken oder Pudding, und aus Brot werden Semmelbrösel oder Olivenöl-Croutons.
Das Ergebnis sind Brote mit echtem Charakter, gemahlen aus alten Getreidesorten: kleiner Dinkel mit einer zart gelben Krume, großer Dinkel mit Karamellkruste, mehrsortiger Urweizen sowie kräftige Roggenbrote wie Le Peyrou und das Fischerbrot. Daneben finden sich Kreationen mit Wiedererkennungswert und alltägliche Lieblinge — das Bolton-Körnerbrot, Walnuss- und Früchtebrote, traditionelle Baguettes und Croissants, Pains au chocolat, Brioches und Panettone, dazu Kuchen, Kekse, Canistrelli, der glutenfreie Orangenkuchen sowie herzhafte Köstlichkeiten wie Gemüsetarte, Focaccia und Quiche. Wie die Gründer es selbst ausdrücken: Ihr Ziel war schlicht und einfach, ein kleines Stück Landleben in die Stadt zu bringen.