La Halle Tropisme ist ein Kulturzentrum der besonderen Art — ein 10.000 m² großes „Dorf" in Montpellier, das mehr als 200 Unternehmer aus den Kultur- und Kreativwirtschaften und über 60 Künstler vereint, sowie Familien, Studenten, Nachbarn, Profis und neugierige Passanten, die es Tag für Tag bevölkern. Das Gebäude befindet sich in den ehemaligen mechanischen Werkstätten der alten Infanterie-Anwendungsschule (EAI) und wurde mit ihrer gesamten Militärgeschichte und ihren „tausend Narben" erhalten: Die alten mechanischen Rampen sind nun eine Bühne, die ehemalige Schreinerwerkstatt ein Tanz- und Projektionsraum, und die Werkstätten selbst ein Café-Restaurant. Sicherheitsplakate und technische Inschriften stehen nun Seite an Seite mit Kunstwerken und Collagen.
Mit Hunderten von Veranstaltungen pro Jahr bietet Tropisme ein künstlerisches und kulturelles Programm für alle, das Musik und kulinarische Experimente, zeitgenössische Kunst und Clubbing, Debatten und Afterworks ohne zu zögern miteinander verbindet. Jeder Raum hat seinen eigenen Charakter — Les Ponts, die Hauptbühne auf den alten mechanischen Brücken der Armee, beherbergt Konzerte, Vorträge, Screenings und Dinner-Shows; La Galerie, La Menuiserie und sogar ein umgebauter Stadtbus zeigen Ausstellungen, Performances, private Veranstaltungen und Spielbereiche für Kinder. Essen und Geselligkeit stehen ebenfalls im Mittelpunkt: Das Café Tropisme setzt auf lokale Produzenten und beweist, dass man gut essen kann, ohne das Budget zu sprengen, während der Tropizz' Pizza-Truck und die Sommerküche die Energie durch thematische Abende aufrechterhalten.
Tropisme ist mehr als nur ein Veranstaltungsort — es ist ein Ort zum Arbeiten, Schaffen und Vernetzen. Das Unternehmerdorf und die 1.800 m² großen Ateliers Tropisme — Heimat von 60 Künstlerstudios und Unterstützungsprojekten — machen es zu einem lebendigen Arbeitsraum für Kreative aus den Bereichen Audiovisuelle Medien, Videospiele, Animation, Architektur, Design, Verlagswesen, Fotografie und darüber hinaus. La Halle Tropisme ist heute ein unverzichtbarer Orientierungspunkt im Kulturleben von Montpellier.