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Sept larmes pour Elisabeth - Aurélien Bory, Thibaut Garcia et Aure Wachter.

dance performance
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Aurélien Bory, Direktor des Théâtre Garonne in Toulouse, nimmt einen eigenständigen Platz auf der französischen Tanzszene ein, mit einem unter allen anderen erkennbaren szenografischen Stil – ein Erbe zweifellos aus einem früheren Leben, das der Architekturakustik gewidmet war. Jedes seiner Werke erforscht und setzt den Bühnenraum in Szene; im vergangenen Januar startete er in Toulouse das erste französische Festival, das sich ganz der Szenografie widmet. Sein neuestes Stück, das für das Festival Montpellier Danse entstanden ist, entsprang seiner Begegnung mit dem weltberühmten Gitarristen Thibaut Garcia. Garcia, ein kenntnisreicher Connaisseur von John Dowland (16.–17. Jahrhundert), lenkte ihn zu Seaven teares, einem Werk für Laute und Gesang, das er bereits mit Countertenor Philippe Jaroussky aufgeführt hatte.

Auf der Bühne teilt der Musiker den Raum mit Tänzerin Aure Wachter – eine Performerin mit Rachid Ouramdane und Jann Gallois und eine Sängerin mit Les Cris de Paris. Ihr Duo nimmt die Form eines Pavane an, jenes „Spaziergang zu zweit", und setzt darauf, dass „Musik ist Tanz, Tanz ist Musik": ein Spiel von „Körper-Instrumenten", bei dem die eine singt, während die andere tanzt, vor dem Hintergrund von Melancholie. Eine Frage bleibt: Wie gibst du Tränen auf einer Bühne Gestalt? Aurélien Bory antwortet mit einem Werk, in dem „flüssige Elemente" fließen werden, das aber vor allem die Verkörperung jener traurigen Musik sein wird, die uns wohltat – Melancholie verstanden als Offenheit für Träumerei.

  • Donnerstag, 4. Juni 20:00
  • Freitag, 3. Juli 20:00